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  • Geissenzunft Weizen

    Salli bi de Wizemer Geiss!

Fasnachtliches Anno 1554 und später

Datum eines -Simon Fischer von Weizen- betreffenden Protokolls des Landgerichts Stühlingen (Fürstlich Fürstenbergisches Archiv, Donaueschingen)
"Freitag nach der Herren Faßnacht anno (15)54"
Herrenfasnacht = Fasnachtsonntag, Montag = Bauernfasnacht, Dienstag = Narrenfasnacht

Matthias Fessler von Weizen hat ohne erhaltene Erlaubnis, wehrend Fastnacht, obzwar nur zwey Stundt in seinem Wirtshaus (Sternen) das Tanzen verstattet, soll deswegen 2 Pfd. Strafe bezahlen.
Oberamtsprotokoll vom 15.02.1720 (Generallandesarchiv Karlsruhe)

Weilen Magdalene Schalckhin, Theresia Jägerin und Rosa Baslerin, drey ledige Dienstbotten an abgewichenem Aschermittwoch verkleidet, jedoch mit ohnverhillten Angesichtern einmal überdie Gassen im Dorf herumzogen, sich aber daby entschuldiget, dass wann es etwas Unerlaubtes gewesen wäre, ihre zugegen gewesene Meistersleuthe solches ihnen abzuwöhren hetten. So wurden sie dieser Unanständigkeit halber anstatt einer Schandstraf angewisen, 3 Rosenkränze in der Loretho alhier (in Stühlingen) abbeten zu sollen.
Oberamtsprotokoll vom 19.03.1754 (Generallandesarchiv Karlsruhe)

Michael Nußberger von Weizen hat an dem verwichenen Aschermittwoch zu Mauchen ebenmäßig die Fasnacht begraben helfen, dahero dieser vor dermahlen 1 Pfd. punetiert worden.
Oberamtsprotokoll vom 29.02.1768 (Generallandesarchiv Karlsruhe)

.... nach der angenannten alten Faßnacht...
Oberamtsprotokoll vom 05.10.1793 (Generallandesarchiv Karlsruhe)
Altfasnachtsonntag = 1. Fastensonntag
Abgeleiteter Begriff: daherkommen wie die alte Fsnacht = zu spät kommen

Gaiß betreffend
"Den Weizener ist anbefohlen, daß kein Unterthan, welcher eine Kue hat, ein Gaiß halten soll. Wenn aber einem eine Kue zu halten schwer fallen will, ist einem iedem 2 Melchgaißen zue halten erlaubt."
Verhörprotokoll vom 21.01.1627 (Fürstlich Fürstenbergisches Archiv, Donaueschingen)
Vieleicht kommt daher der Ortsneckname "Geißen" für die Weizener, zumal in diesem Umfeld für keine andere Ortshchaft als eben nur für Weizen die Geißenhaltung geregelt wird.

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